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[Rezension] Liebe findet uns von J. P. Monninger

Sonntag, 13. August 2017

Liebe sucht, Liebe träumt, Liebe findet uns - Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.
Als ich so ohne weitere Vorahnung auf Lovelybooks rumstöberte, geschah es plötzlich wieder. Grelles Licht erfüllte meinen Bildschirm und ich fing heftig an zu blinzeln. Es war einfach zu hell für meine Augen. Als ich meine Augen wieder öffnete, wusste ich erst einmal garnicht  was passiert war und wo ich mich überhaupt befand. Ich saß´s auf einem Stuhl mit einem Stoffbezug. Nein, es war kein Stuhl - es war ein Sitzplatz in einem Zug. Ich schloss die Augen und seufzte. Ich wurde wieder in eine Geschichte gezogen und das wieder einmal einfach so. Ich musste das unbedingt in den Griff bekommen. Aber erst einmal musste ich mir diese Geschichte anschauen und dann konnte ich weiter sehen.

Neben mir hörte ich eine junge Frau. Sie sah wirklich hübsch aus und dort saßen zwei weitere Mädchen. Alle drei schauten mich genauso verwirrt an wie ich sie. Das muss komisch gewirkt haben, dass ich einfach neben ihnen aufgetaucht bin. Tja, nun bin ich ein Teil ihrer Reise. Sie erklärten mir, dass wir uns auf dem Weg nach Amterdam befanden und ich mich ihnen ruhig anschließen konnte. Ich war sehr erleichtert, da alle drei ziemlich nett wirkten.

Natürlich durfte auch ein Junge in dieser Geschichte nicht fehlen. Jack, war sein Name und er spielte sich ganz schon auf gegenüber Heather. So ein richtiger Matchoman. Einfach nur unfassbar, was sich manche Kerle rausnehmen. Aber ich stellte fest, dass er ein Ziel auf dieser Reise hatte. Es war ja schon ganz süß, dass er Orte, die sein Großvater nach dem Krieg besucht hatte, ebenfalls besuchen wollte. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass er ein ungehobelte Macho war.

Jack hatte einmal etwas gesagt, dass ihn sofort in mein Herz katapultierte:

"Ein Buch ist doch auch ein Begleiter. Man kann es an besonderen Orten lesen, zum Beispiel im Zug nach Amterdam. Dann nimmt man es mit nach Hause, stellt es ins Regal und selbst Jahre später erinnert es einen daran, wie es damals war, im Zug, als man jung war. Es ist wie eine kleine Reise in die Vergangenheit. Wenn man das Buch mag, kann man es verleihen. Und man kann es immer aufs neue entdecken, wie einen alten Freund. Mit einer Datei geht so etwas nicht"


Wir erlebten so viel auf dieser Reise, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Diese Orte wirkten alle so lebendig. Egal ob Amsterdam, Berlin, Paris und selbst Prag. Noch nie in meinem Leben habe ich so eine Reise angetreten. So viele Höhen und Tiefen haben uns begleitet. So viel Gefühl wurde vermittelt. Aber auch schockierende Sachen sind passiert. Die Autorin dieses Buches hat so viel Herz und Gefühl in diese Reise gesteckt und versucht uns zu zeigen, wie kostbar das Leben doch sein kann. 

Dennoch muss ich sagen, dass diese Reise sehr schnell zu Ende war und Heather und die anderen schnell in ihr alten Leben zurückkehren mussten. Auch dann ging für mich alles ziemlich schnell. Wie ein Zug der an dir vorbeifährt und du ihn garnicht richtig sehen kannst. Die Geschichte wurde dann so schnell erzählt, dass ich garnicht richtig begreifen konnte was gerade passiert. 

Viele schöne Erinnerungen wurden geschaffen und das ist die Hauptsache. Viele schöne Erinnerungen nehme auch ich bei dieser Reise mit. Aber dann war meine Reise in dieser Geschichte leider auch zuende. Ich stand in Paris in einem Park. Atmete die frische Luft ein und schloss meine Augen. Ich seufzte einmal zufrieden und als ich meine Augen wieder öffnete fand ich mich in meinem Sessel wieder. 

Diese Geschichte hat mir gezeigt, dass man sein Leben genießen sollte und nicht alles so streif sehen muss. Es kann jeden Augenblick vorbei sein und wir sollten das viel mehr schätzen. Mache das worauf du Lust hast und zeige uns wie schön dein Leben ist.

Diese Geschichte bekommt von mir 4 von 5 Cookie´s. Vielen Dank an Lovelybooks und an den Ullenstein Verlag, dass ich auf diese Reise mitkommen durfte. 

 

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