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[Rezension] Sakura - Die Vollkommenen von Kim Kerstner

Samstag, 15. April 2017

Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur "Blüte" aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig ‒ und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?

Ich habe mich sehr gefreut, als ich vom Verlag das Buch zugeschickt bekommen habe. Vielen Dank dafür. Ich war sehr gespannt, da ich bereits "Anima" von Kim Kerstner gelesen habe. Mir wurde zwar gesagt, dass "Sakura" etwas ganz anderes sei, dennoch hatte ich eine gewisse Hoffnung auf das Buch.

Am Anfang erleben wir wie Juri lebt und wie schwer sie es hat. Wir verfolgen an einem Tag ihren Altag. Ich war bereits am Anfang geschockt und ich habe so nur einen kleinen Teil mitbekommen. Wir erfahren mehr über die Höhle und das System mit den Ebenen. Juri lebt auf Ebene 1 und somit ist sie ganz unten angekommen. Es gibt insgesamt sechs Ebenen und jede Ebene hat seine Aufgabe. Juri macht bereits auf den ersten Seiten einen starken Eindruck. Ich war fasziniert von ihr und ihrer Willenskraft. Sie kämpft ums purere Überleben wie wahrscheinlich alle.

Die Welt, die in diesem Buch geschaffen wurde ist wirklich gut durchdacht gewesen. Es wurde alles sehr schön erklärt, sodass man sich alles genau vorstellen konnte. Dennoch ist diese Welt skrupellos und hier sind die unvollkommenen nichts wert. Juri hat noch nie die Sonne gesehen und das wünscht sie sich so sehr. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Juri an einer Krankheit stirbt.

Sie bekommt allerdings eine Chance und diese nutzt sie egal wie. Sie muss sich als Junge verkleiden und verschiedene Proben überstehen.Ich fand es richtig gut, wie die Autorin die Proben beschrieben hat und wie ausführlich diese erklärt wurden. Ich habe mir Juri wirklich mitgefiebert, da es auch keine einfachen Proben waren. Ich finde es auch sehr interessant, wie sich Juri entwickelt. Vorher war sie ein totaler Einzelgänger aber auch sie lernt sich auf andere zu verlassen und findet Freunde. Gerade das hilft ihr dabei ihrem Ziel näher zu kommen.

Das Ende war für mich einfach ein bisschen zu verwirrend. Ich kam dann einfach nicht mehr mit, da alle Informationen auf einmal auf mich eingebrasselt sind. Es ging alles etwas schnell  und so konnte man den Gedanken nicht mehr zuende denken, da ist schon was neues passiert. Es war viel zu verarbeiten in dem Buch, da diese Welt so kompakt ist.

Die Schreibweise der Autorin hat es mir aber alles etwas einfacher gemacht und ich finde es auch gut, dass in dem Buch nichts schöngeredet wird. Die knallharte Wahrheit wird hier auf den Tisch gepackt und dementsprechend ist auch die Sprache der Protagonisten.

An sich ein wirklich geniales Buch auch wenn mich das Ende einfach zu verwirrt hat. Aber ich denke, die Probleme bekommen viele Autorin nicht mehr alles in ruhe erklärten zu können. Dennoch muss ich hierfür leider einen Cookie abziehen. Aber es ist auf jeden Fall eine mega weiterempfehlung für alle die Dystopien lieben.

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Cookie´s.




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