[Rezension] Hollerbrunn von Tina Skupin

Ein verschneites Tal. Ein altes Geheimnis. Zwei verfeindete Schwestern. Pünktlich zum ersten Advent kehrt im Hollertal Jahr für Jahr der Winter ein und verwandelt das Tal in eine märchenhafte Zauberwelt. Doch für Marie ist in diesem Jahr nichts mehr wie zuvor, nachdem ihre Mutter an Krebs starb und Stiefmutter und Stiefschwester ins Haus kamen. Auf dem Hof der alten Frau Hollerbrunn findet Marie Trost, Freundschaft und ganz überraschend die Liebe. Doch ihre Stiefschwester Pegg folgt ihr an den Hof und droht Maries zartes Glück zu zerstören. Und Pegg ist ihr geringstes Problem: Den Hollerhof umgeben finstere Geheimnisse, und bald muss Marie nicht nur für ihr eigenes Glück kämpfen, sondern auch um die Zukunft des ganzen Tals. Der dritte Band der Märchenspinner entführt den Leser in die eisig-schöne Welt der Alpen. Tina Skupin kombiniert das Frau Holle-Märchen der Gebrüder Grimm mit traditionellen Alpensagen sowie einem Schuss „Eiskönigin“ zu einer Geschichte um Familie, Abschied und Neubeginn.

Das nächste Buch der Märchenspinnerei erreichte meine Cookie´s und mich. Das Rätsel war diesmal einfach zu lösen aber dennoch wieder mit viel Liebe gemacht.

Ich habe mich richtig in dieses Cover verliebt und finde es bisher das beste. Es strahlt einfach alles aus und es passt so super zur Geschichte. Es vermittelt schon, dass wir etwas magisches finden werden.

Die Geschichte geht damit los, dass wir die ganze Familie einmal im Adlerhof kennenlernen. Wir bekommen den ersten Eindruck der beiden Schwestern vermittelt und das Problem auf der Suche nach einem Praktikumsplatz. Ich mochte Marie am Anfang sehr. Sie wirkte ziemlich sympatisch und liebevoll. Wie Frau Holle in diese Geschichte eingearbeitet wurde fand ich wirklich schön. Die sprechenden Öfen und die böse Voratskammer waren wirklich genial. Ich war wirklich gefesselt und wollte das Buch nicht aus der Hand legen.

Auch als Pegg dann ihren Auftritt bekam war ich vollkommen gebahnt von dem Buch. Dennoch gab es etwas an dem Buch was mich schon ziemlich gestört hat. Die Liebesgeschichte in diesem Buch ging mit einfach zu schnell. Schon nach ein paar Treffen wahren beide unsterblich verliebt. Auch dann beide zueinander finden und niemand was dagegen hat erschien mir doch etwas weit hergeholt. Die Liebesgeschichte hat mir Marie ein wenig kaputtgemacht. Sie wurde naiv und kaum noch zu ertragen. Pegg hingegen wurde mein neuer Favorite.

An sich war dieses Buch wirklich toll und auch ein spannendes Ende war gegeben aber die Liebesgeschichte hat mich doch ein wenig enttäuscht. Die Märchen wurden super mit eingebunden und das fand ich wirklich klasse.

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Cookie´s



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