[Rezension] Wie ich dich sehe von Eric Lindstrom

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»Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!« Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja. Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will …


Wie immer möchte ich mich erst einmal beim Verlag selber für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe bereits "Alles was ich sehe" von Marci Lyn Curtis gelesen und war von der Geschichte eines blinden Mädchen mehr als nur begeistert. Als ich nun das Buch "Wie ich dich sehe" bemerkt habe, wusste ich, dass ich es lesen muss. 

Das Cover zeigt Parker mit einer Augenbinde. Jeden Tag trägt sie eine andere Augenbinde. Sie will nicht mit einer Sonnenbrille rumlaufen sondern etwas machen, dass ändere nicht können. Kein anderer, außer Blinde, können so eine Augenbinde tragen. Für sie ist es egal, da sie eh nichts sehen kann.Ich finde das Cover passt einfach perfekt zum Buch und auf dem Schutzumschlag ist der Titel des Buches in Braille gedruckt wurden. 

Parker hatte einen Autounfall mit ihrer Mutter, die dabei starb. So hat sie ihr Augenlicht und ihre Mutter verloren. Beim Prolog steigen wir in eine noch traurigere begebenheit ein, Parkers Vater ist ebenfalls gestorben. Man wird also gleich zu Anfang der Geschichte in Parkers Leben geworfen und mit den schrecklichen Tatsachen konfronitiert. Als hätte es Parker mit ihrer Blindheit nicht schon schlimm genug.

Relativ zeitnah bekommen wir die Regeln, die Parker aufgestellt hat, erklärt. So bekommt man den ersten Eindruck unsere Protagonisten. Sie ist eine stark Persönlichkeit aber dennoch hat sie sehr zu kämpfen. Sie ist niemand der sich versteckt sondern gelernt hat immer ehrlich zu sein und dazu auch zu stehen. Selbst wenn Parker etwas schroff auf manche wirken muss, sagt sie nur die Wahrheit. Vielleicht nicht unbedingt durch die Blume aber das macht sie eben aus. So ist Parker eben.
Dies hilft ihr aber, denn bevor der Unterricht beginnt hat Parker und Sarah, ihrer besten Freundin, immer einen sehr wichtigen Termin.

Sarah ist ihre beste Freundin und unterstützt Parker wo sie nur kann. Sie und Parker´s andere Freunde machen einen ziemlich sympatischen Eindruck und auch wenn manche mal mehr mal weniger bei Parker sind, sind sie dennoch immer für sie da. Eine Clique in der man sich sehr wohlfühlt als Leser. 

Im Verlauf des Buches lernen wir Parker immer besser kennen und wir erfahren, warum es die Regel unendlich gibt. Ich finde es sehr schön zu sehen, wie Parker als Blinde ihr Leben so regelt und das es Dinge gibt, von denen sie sich nicht abhalten lässt. Parker geht Laufen. Eine beeindruckende Fähigkeit wenn man bedenkt, dass sie nichts sieht. 

Das Buch behandelt aber auch ernstere Themen und der Leser wird mit damit konfronitiert sich damit zu beschäftigen. Durchaus regt das Buch zum Nachdenken an. Bücher, die mich zum Nachdenken anregen mag ich wirklich sehr und mal ehrlich, es kann jedem passieren. 

Das Buch war humorvoll mit einem leichten Hauch ernster Themen und das macht es für mich zu einem grandiosen Buch. Wir erleben Parker an ihren guten und schlechten Tagen und hier ist nichts schön geredet. Es hat sich wirklich gut lesen lassen und ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen, die einmal die Welt einer Blinden entdecken wollen. Wenn ich eines aus diesem Buch gelernt habe, dann das es nichts bringt alles runter zuschlucken sondern das man sich ruhig zu seinen inneren Gefühlen bekennen soll.

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Cookie´s

 


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