[Adventskalender 2015] Türchen 17

Heute könnt ihr Türchen 17 hier öffnen. So langsam neigt sich der Adventskalender dem Ende, aber noch ist es nicht soweit. Heute stelle ich euch eine Autorin vor, die ich vorher nicht kannte, diese aber nun ein Buch rausgebracht hat, dass ich echt gerne haben will und es viele von euch schon haben <3

Die heutige Autorin ist.....

Gesa Schwartz


1. Ich freue mich wirklich sehr auch Autoren vorstellen zu dürfen. Stelle dich doch bitte einmal kurz vor.

Mein Name ist Gesa Schwartz, ich habe Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert und lebe in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen. Ich bin Schriftstellerin und unter anderem für die Reihen „Grim“ und „Chroniken der Schattenwelt“ verantwortlich. Meine neueste Geschichte ist „Nacht ohne Sterne“, die am 28. September im cbt-Verlag erschienen ist.

2. Erzähle mir doch einmal wie es dazu gekommen ist, dass du mit dem Schreiben angefangen hast.

Seit ich denken kann, bin ich Geschichtenerzählerin, und sobald ich dazu in der Lage war, habe ich meine Geschichten aufgeschrieben. Das Schreiben war und ist ein elementarer Teil von mir, eine Lebensnotwendigkeit, ohne die ich mir mein Dasein nicht vorstellen möchte. Dennoch war der Weg zu meinen Geschichten für mich nicht immer leicht. Ausführlich habe ich dazu etwas auf meiner Homepage geschrieben: gesa-schwartz.de

3. Ich persönlich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist in der Bücherwelt Fuß zu fassen. Wie war denn der Start bei dir?

In der Tat war es auch bei mir ein nicht immer einfacher Weg, der mich über verschiedene Geschichten und Agenturen bis dahin führte, wo ich jetzt bin. Eine der Erkenntnisse, die ich auf diesem Weg erlangte, ist allerdings die, dass es vermutlich unmöglich ist, wirklich jemals irgendwo Fuß zu fassen. Daher bemühe ich mich, den Weg als das Ziel zu begreifen, und nur dort anzukommen, wo es tatsächlich möglich ist: in meinen Geschichten.

4. Wie fühlt es sich für dich an von deinen Büchern positive Rezensionen zu bekommen bzw. wenn auch mal eine schlechte dabei ist?

Ich habe mir sehr schnell abgewöhnt, im Internet nach Rezensionen zu meinen Büchern zu suchen, weil ich gemerkt habe, dass mich das nicht weiterbringt. Aber viele Leser schreiben mich an und schicken mir auch ihre Rezensionen, und da freue ich mich immer, vor allem natürlich, wenn sie begeistert waren. Besonders den Austausch mit meinen Lesern auf Facebook, auf Lesungen oder über meine Homepage schätze ich sehr, denn es ist immer sehr spannend für mich, zu erfahren, welche Figuren und Elemente einer Geschichte besonders begeistern konnten und warum. Das schließt auch negative Kritik mit ein, wobei ich schon differenziere, wer diese Kritik übt. Für die Kritik meiner Testleser und Lektoren bin ich sehr dankbar, da sie mir hilft, mich zu verbessern und meine Geschichten so zu erzählen, wie sie es verdienen. Wie ich mit negativer Kritik von außen, also sozusagen von Fremden, umgehe, kommt auf die Kritik an. Ich frage mich immer zuerst, was denjenigen dazu befähigt, die Kritik zu üben, was ihn also gewissermaßen für mich zu einer Autorität macht. Wenn ich die Kritik dann als gerechtfertigt ansehe, versuche ich, mich zu verbessern. Mitunter werden persönliche Meinungen geäußert, die der meinen widersprechen – aber das empfinde ich nicht als Kritik, denn jeder hat das Recht, sich seine Meinung zu bilden und sie zu vertreten, und nicht jedem muss gefallen, was oder wie ich schreibe. Wenn allerdings oberflächlich gelesen wurde oder andere Motive hinter einer Kritik stecken, die mit dem eigentlichen Text erst in zweiter Linie etwas zu tun haben, dann ist die Kritik für mich nicht ernstzunehmen. In dem Fall sagt die Rezension oft mehr über den Rezensenten aus als über das Buch. Die Kritik hat sich damit selbst disqualifiziert und landet in meiner – ich zitiere Ralf Isau – „mentale[n] Sondermülltonne“.

5. Wie wichtig findest du das Zusammenspiel von Autor und Blogger? Hast du schon einmal negative und positive Ereignisse mit Bloggern gehabt?

Es ist einfach toll, mich mit meinen Lesern auszutauschen. Auch unter den Bloggern gibt es viele, die mich nun schon seit meinem Debüt vor einigen Jahren begleiten, und ich finde es sehr spannend, ihre Meinung zu neuen Geschichten zu hören und mich auch über andere Literatur mit ihnen auszutauschen. Es ist immer wieder schön, den Menschen, die man bisher nur im Internet kennenlernen durfte, auch in der realen Welt zu begegnen, und mit manchen ist über die Zeit eine Freundschaft entstanden, für die ich sehr dankbar bin, da sie gerade dort entstanden ist, wo mein Herz schlägt: im Reich der Geschichten.

6. Gibt es ein Buch an dem du gerade arbeitest? Wann soll es denn erscheinen und worum soll es gehen? Wir Büchersuchtis sind immer auf der Jagd nach neuen Büchern

Ja, ich arbeite gerade an einem neuen Buch, darf allerdings noch beinahe nichts darüber verraten, auch wenn ich es zu gern tun würde.

7. Was wünschst du dir für deine Zukunft als Autor am meisten?

Die Geschichten, die bei mir anklopfen, weiter so erzählen zu können, wie sie es von mir verlangen, und Freude dabei zu haben.

8. Wie sieht es denn bei dir mit Schreibblockaden aus oder gibt es so etwas bei dir gar nicht?

Natürlich gibt es bei jedem Buch Phasen, in denen es nicht so voran geht wie gedacht. Aber gerade, wenn ich mich dann trotzdem hingesetzt und weitergemacht habe, sind mir oft die schönsten Dinge mit meinen Geschichten passiert, und nicht selten haben sich ausgerechnet in diesen Momenten einzelne Teile wie durch Zauberhand zusammengefügt. Und wenn mir eine der Figuren gerade in einer Phase der Selbstzweifel dann ihren wahren Namen nennt und ich zusehen kann, wie sie zu leben beginnt – dann ist dieser Augenblick jede Hürde wert, die ich zuvor nehmen musste.

9. Was möchtest du deinen Lesern zum Schluss noch sagen?

Ich wünsche euch weiter ganz viel Freude mit meinen Geschichten. Und wenn ihr mehr über meine Bücher oder mich wissen möchtet, kontaktiert mich gern über meine Homepage (gesa-schwartz.de) oder meine Autorenseite bei Facebook (facebook.com/gesaschwartz).

Nacht ohne Sterne

Inhalt: 
 
Mit „Nacht ohne Sterne“ erwartet euch eine phantastische und zugleich romantische Geschichte, die im New York unserer Zeit spielt. Es ist mein allererstes Jugendbuch und handelt von der jungen Naya, einer Halbelfe, die sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Sie wird mit der Frage konfrontiert, welche Ziele Jaron in Wahrheit verfolgt und welche Geheimnisse Vidar verbirgt, bis sie kaum noch weiß, wem sie trauen kann und auf ihr Herz hören muss, um ihren Weg zu finden. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, und es hat mir viel Freude bereitet, mich mit Naya auf die Reise zwischen den Welten zu begeben. Denn abgesehen von den Figuren, die ich sehr ins Herz geschlossen habe, ist die Welt rings herum wie immer in meinen Geschichten nur scheinbar so, wie wir sie kennen. Auch in „Nacht ohne Sterne“ gibt es etliche Falltüren und geheime Tore, die zusehends tiefer in die Schatten führen ... und wer kann schon sagen, was man in ihnen finden wird?

Eine kleine Insider-Information: 

Wie bei all meinen Geschichten kam ich auch zu „Nacht ohne Sterne“ über ein Bild. So ist es immer bei mir: Ich werde inspiriert, die Idee formt sich zu einem Bild, das weitere hervorbringt, und dann springe ich von Bild zu Bild und höre dabei auf die Stimme der Geschichte, die an meine Tür geklopft und mich auf ihr Abenteuer mitgenommen hat. Recht schnell hat sich bei „Nacht ohne Sterne“ dabei New York als Schauplatz offenbart, was mich sehr begeistert hat. Denn New York ist im Wortsinn eine durch und durch phantastische Stadt ... und meine Recherchen beweisen, dass sie viel mehr zu bieten hat als alles, was wir für gewöhnlich von ihr hören und sehen. Wenn man sich auf sie einlässt, kann man durch all ihre Masken tiefer und tiefer fallen, bis man am Ende sich selbst ins Gesicht schaut – und genau das kann auch geschehen, wenn man mit meinen Elfen auf die Reise geht. 

Was mich an der Geschichte besonders glücklich macht

Dass es mein Wunschtitel tatsächlich auf das Cover geschafft hat. Der Titel benennt nämlich das Herz der Geschichte. Er kommt mehrfach im Text vor, wobei seine wahre Bedeutung sich doch erst ganz am Ende offenbaren wird. An dieser Stelle kann ich sie nicht erklären, ohne vorzugreifen, aber ich bin sehr glücklich, dass gerade dieser Titel für den Leser das Erste ist, das er von der Geschichte kennenlernt. 

 Die Chroniken der Schattenwelt. Nephilim 

 Inhalt



Nephilim ist der erste Band einer Trilogie und handelt, wie der Titel unschwer erahnen lässt, von Engeln, Dämonen und anderen Kräften, die wir für gewöhnlich nicht in unserer Realität vermuten würden. Nando, mein junger Protagonist, der in Rom bei seiner Tante lebt, ahnt davon aber zunächst nichts – bis eines Tages merkwürdige Veränderungen mit ihm vorgehen. Er entwickelt plötzlich übermenschliche Fähigkeiten und wird von einem gefährlichen Schattenwesen verfolgt, das ihm nach dem Leben trachtet. Nur um Haaresbreite kommt Nando mit heiler Haut davon und macht eine unglaubliche Entdeckung: Er ist ein Nephilim, und damit nicht genug: Er ist der Sohn des Teufels. Luzifer will sich Nandos Kräfte zunutze machen, um die Tore zur Hölle zu öffnen und sich zum Herrscher über die Welt der Menschen aufzuschwingen. Um dieses Schicksal abzuwenden und sein Leben zu retten, hat Nando nur eine Chance: Er muss sich der Finsternis stellen.


Eine kleine Insider-Information

Den Beginn von Nandos Geschichte bildeten nicht allein Bilder, sondern auch Worte und ganze Sätze, die auf einmal in meinem Kopf auftauchten. Eines dieser Zitate war das folgende, und es waren auch diese Worte, die mich ohne jegliches Wissen darüber, was es mit ihnen auf sich hatte, in die Geschichte hineinzogen: "Deine Welt wird zerbrechen, und sie wird dich mit sich reißen, wenn du nicht vorbereitet bist. Es gibt keine Sicherheit jenseits des Lichts, das du verloren hast."

Was mich an der Geschichte besonders glücklich macht

 Dass Nephilim, anders als Nacht ohne Sterne, zwar keine auf den ersten Blick erkennbare romantische Geschichte ist – sich in ihr aber tatsächlich eine sehr starke Romantik verbirgt, und zwar im literaturwissenschaftlichen Sinn der Blauen Blume, deren Bedeutung ja die meisten meiner Texte durchzieht. Es geht um die Reise eines Menschen, der nie wirklich heimisch wurde in unserer Welt, der durch Licht und Schatten fällt ... und mitunter, vielleicht gerade dann, wenn er am wenigsten damit rechnet, merkt, dass er fliegen kann. Diese Momente, in denen Nando das spürte – und letztlich auch die anderen Figuren, die nicht weniger Aufmerksamkeit verdienen –, waren etwas ganz Besonderes, und ich fühle heute noch den Wind in meinem Haar, wenn ich an einem Feld aus Mohn vorübergehe.

Gewinnspiel




Ihr könnt diese Autorgrammkarten und Lesezeichen gewinnen <3


Was ihr dafür tun müsst:
 
Schreibt mir einfach, ob ihr schon alle Weihnachtsgeschenke habt.


Teilnahembedingungen:
 
-Das Gewinnspiel startet am 17.12.2015 0:00 Uhr und enden am 17.12.2015 23:59 Uhr. Ich versuche immer am nächsten Tag auszulosen.
-Die Gewinner werden auf meiner Facebookseite, in der Veranstaltung und natürlich auch hier auf meinem Blog
- Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/
Sorgeberechtigten!
-Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, dass ich ihren Namen hier öffentlich nenne!
-Keine Barauszahlung der Gewinne möglich!
-Keine Haftung für den Postversand!
-Versand der Gewinne nur innerhalb Deutschland!
-Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Kommentare

  1. Guten Morgen,

    ich habe als zusammen und kann mich entspannt zurücklehnen. :) Aber das geht mir zum Glück jedes Jahr so. Ich muss nie etwas auf den letzten Drücker kaufen. :)

    Liebe Grüße
    Isabelle

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    1. Herzlichen Glückwunsch. Du hast gewonnen <3 Bitte teile mir deine Adresse mit <3

      cookieslesewelt@web.de

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  2. Guten Morgen :-)

    Nee. Ich liebe diese spontane Chaos und hab noch nicht alle zusammen.

    Liebe Grüße
    Jenny

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  3. Ich hab leider noch nichts :D xD haha

    Abigail Bücherwurm

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  4. Hallo,

    seit gestern habe ich zum Glück alle Weihnachtsgeschenke. Jetzt müssen sie nur noch alle eingepackt werden :)

    LG
    SaBine

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  5. Guten Tag,
    noch kein einziges Wehnachtsgeschenk habe ich. Wir schenken uns schon seit Jahren nichts mehr zu Weihnachten. Hauptsache die Familie ist gesund und vollständig am Heilig Abend zusammen. Bei einem gemütlichem Essen und einer geflegten Unterhaltung und einem schönem Glas Wein.
    Liebe Grüße AmberStClair

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  6. Ich habe noch nicht alle aber es macht Fortschritte:) nur habe ich immer noch keine Ahnung was ich meinem Freund schenken soll 😱😨

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